IDC Studie: Krankenhäuser nutzen IT-Potenziale nur unzureichend
(Neustadt/Wied, 11.08.2008) Der Einsatz der IT in Kliniken und Krankenhäusern bietet die Möglichkeit, Prozesse zu verbessern und zu beschleunigen. Kosten werden dadurch verringert und die Qualität erhöht. Dies wird von vielen Krankenhäusern bisher aber nur unzureichend erkannt, so das Fazit der IDC Studie "Die Rolle der IT im Gesundheitswesen - Status Quo und Trends in deutschen Krankenhäusern, 2008". Dabei lassen sich gerade Software-Lösungen aus dem Bereich der elektronischen Archivierung und automatisierten Rechnungseingangsbearbeitung einfach Schritt für Schritt einführen.
Einer aktuellen IDC-Studie zu Folge, die die Rolle der IT im Gesundheitswesen untersucht, sagen 75 Prozent der 52 befragten IT-Verantwortlichen in Krankenhäusern, dass die IT-Potenziale nur teilweise genutzt werden. Dabei kann die IT wesentlich dazu beitragen, den auswuchernden Kosten im Gesundheitswesen zu begegnen. Darüber hinaus leisten moderne Informations- und Kommunikationstechnologien auch einen wichtigen Beitrag zur besseren Gesundheitsversorgung der Patienten. Die demografische Entwicklung, die zunehmende medizinische Unterversorgung in strukturschwachen Gegenden und der Zwang, künftig noch stärker den Rotstift ansetzen zu müssen, lässt etwa die Telemedizin immer wichtiger für das Gesundheitswesen werden. Aber auch in den Krankenhäusern selbst lassen sich durch den Einsatz der IT signifikante Einsparpotenziale erzielen.IT-Lösungen senken Kosten in der Krankenhausverwaltung
„Es gibt keinen Grund, warum ein Krankenhaus nicht ebenso wirtschaftlich arbeiten kann wie andere Unternehmen“, ist beispielsweise Elke Seefeldt, Direktorin Finanz- und Rechnungswesen der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH, überzeugt und entschied sich für die Einführung einer Lösung zur automatisierten Verarbeitung von Eingangsrechnungen, um die Effizienz in der Verwaltung zu steigern. Bereits kurz nach der Produktivnahme der SER-Lösung DOXiS InvoiceMaster wurde eine deutliche Effizienzsteigerung bei der Rechnungsbearbeitung erreicht: Um ca. 10 Prozent erhöhte sich die Anzahl der Rechnungen, die von der gleichen Anzahl Mitarbeiter verarbeitet werden. Das Landeskrankenhaus in Rheinland-Pfalz führte an seinen sieben Einrichtungen ein zentrales elektronisches Archiv ein, um die Lagerkosten zu senken, die das vorhandene Papierarchiv verursachte und den Zugriff auf die Patientenakten zu verbessern.
Weiterführende Informationen zur IDC-Studie finden Sie hier.