Die elektronische Patientenakte ermöglicht den effizienten, standortübergreifenden und sicheren Zugriff auf vollständige Patienteninformationen
Motivation
Die Patientenakten der KIS-Systeme sind in der Praxis nicht vollständig. Viele Befunde, Diagnosen und Bilder resultieren aus Subsystemen, die nicht mit dem KIS verbunden sind. Viele Dokumente werden in der Krankenhaus-Praxis mit Unterschriften versehen. Die Dokumente werden elektronisch erstellt, anschließend ausgedruckt, vom Arzt unterschrieben und der Papier-Patientenakte zugeführt. Das ist der Grund, warum Ärzte sich nach wie vor nur auf die papiergebundene Patientenakte verlassen. Denn nur die Papierakte führt vollständig alle Original-Dokumente (Essenzbelege). Der direkte Zugriff auf die Patientenakte ist bei der Papierakten-Organisation allerdings nicht gegeben. Vor der Behandlung müssen die Patientenakten oder Essenzbelege von Wiederkehrern im Archiv angefordert werden. Das braucht seine Zeit - Zeit, die der Arzt in der Behandlung oftmals nicht hat. Hieraus resultieren Doppelbehandlungen und Behandlung ohne Berücksichtigung von Befunden und Diagnosen früherer Aufenthalte. Das birgt Risiken und kostet das Klinikum unnötiges Geld!
Lösung
Die Integration des DOXiS4 Archiv in das jeweilige KIS-System des Klinikums erübrigt die Papierakten-Organisation. Ablagetätigkeiten, Laufwege, Wartezeiten, Doppeluntersuchungen etc. fallen weg. Die LENUS EPA, als strukturierte und dynamische Aktensicht auf den Dokumentenbestand eines Patienten oder Falls, vereinfacht die Aktennutzung immens. Ärzte und Pflegepersonal erhalten zusätzlich zur KIS EPA umfangreiche Möglichkeiten des Aktenmanagements. Die Anwender erhalten mit der LENUS EPA quasi das elektronische Pendant zur Papierakte mit einem Patientendeckblatt und allen wichtigen Patienteninformationen sowie Aktenregistern, denen die administrativen und medizinischen Belege strukturiert zugeordnet sind. Dokumente können einem oder mehreren Registern zugeordnet werden. Über die vom Klinik-Management vorgegebene Aktenstruktur können Ärzte individuelle Akten mit ausgewählten Dokumenten erzeugen. Als Notfall-Client reduziert die LENUS EPA die Ausfallzeiten gegen Null, an denen das KIS-System aufgrund von Wartungs- oder Ausfallzeiten nicht zur Verfügung steht. Die LENUS Patientenakte verwaltet Patientendaten und Dokumente, die per HL7 aus dem KIS übernommen werden, Bilder und multimediale Objekte aus Subsystemen, wie z.B. RIS / PACS sowie digitalen Modalitäten. Sie fungiert als Klammer für sämtliche relevanten Patienteninformationen. Unabhängig von der Anwendung, in der die Informationsobjekte erstellt wurden, werden alle Informationen in der Patientenakte über nur einen Viewer zur Anzeige gebracht und verwaltet. Aus der LENUS Patientenakte heraus lassen sich Vorgänge anstoßen, in Akten aufnehmen oder eine Akte als Bestandteil eines Vorgangs sichtbar machen. Besonders in puncto Datenschutz und Zugriffssicherheit ist die LENUS Patientenakte unerreicht. Mit ihr lässt sich exakt definieren, wer Einsicht in welche Akten, Vorgänge und Dokumente nehmen darf und wer nicht! Natürlich lassen sich Berechtigungen auch automatisch aus übergeordneten Systemen wie ActiveDirectories, ERP und KIS übernehmen.
Produkt Features
- Sofortige Verfügbarkeit von Fall- und Patientenakten zur Absicherung von Diagnose, Befundung und Behandlung
- Akten können gleichermaßen Dokumente (digitalisiert, elektronisch, Office, E-Mail, Web, ... ), Links und URL’s, Bilder und Videos enthalten
- Navigationsmöglichkeiten in Aktenstrukturen
- Dynamische Aktenregister, z.B. Anzeige der Arztbriefe über alle Fallakten eines Patienten
- Recherche nach Akten und Akteninformationen
- Feinstreifiges Benutzerberechtigungskonzept
- Automatische Überwachung von Aufbewahrungsfristen
- Maßgeschneiderte Definitionen von Aktenmodellen
- Anwendung von Organisationsmodellen und Rechten auf Akten
- Gemeinsame Verwaltung von elektronischen und Papier-Patientenakten (AVP)
- Einheitlicher Zugriff auf Akten, Vorgänge und Dokumente über einen Client (Windows oder Web)
- integrierbare DMS-Funktionalitäten zur Bearbeitung, Versionierung, Historisierung, etc.
- integrierbare Workflow-Anbindung – hierüber u.a. Terminierung, Fristen und Wiedervorlage
- Weit reichende Integrations- & Customizing-Möglichkeiten durch den DOXiS4 Designer
Anwendungsgebiete
- Ergänzung zur KIS EPA
- Notfall-Client für das KIS-System (Ausfallzeiten)
Referenzen
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Broschüren
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LENUS Hospital Content ManagementLENUS-Produktbroschüre: Die Hospital Content Management-Lösung für Krankenhäuser, Kliniken und Praxen, die das gesamte Spektrum der medizinischen, pflegerischen und administrativen Informations- und Querschnittsprozesse von der Aufnahme eines Patienten bis hin zu seiner Entlassung und der Abrechnung gegenüber dem Kostenträger unterstützt. (PDF) >> |
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8 Wege zum papierlosen KrankenhausIm Rahmen dieser Referenzkundenbroschüre wird der Weg zum papierlosen Krankenhaus anhand von 8 Beispielen aus der Praxis gezeigt. (PDF) >> |
Best Practice
Vivantes: Wirksames Heilmittel gegen hohe Kosten in der Krankenhausverwaltung
Das Berliner Klinikunternehmen Vivantes setzt auf Prozessoptimierung in der Buchhaltung. Mit SER-Lösungen für die automatisierte Bearbeitung von Eingangsrechnungen und einem elektronischen Archiv von SER hat das größte kommunale Krankenhausunternehmen in Deutschland den Verwaltungskosten in der Kreditorenbuchhaltung den Kampf angesagt. >>
KAGes: E-Mail Flut im Griff - E-Mail Archivierung im Krankenhausverbund
Die Steiermärkischen Krankenanstalten führen seit 1999 in Österreich die "elektronische Patientenakte" ein. Das Universitätsklinikum Graz und weitere sieben Landeskrankenhäuser arbeiten bereits produktiv mit der Dokumenten-Management-Lösung der DOXiS iECM-Suite von SER. Ziel ist es, in allen 20 Spitalsstandorten des Steiermarkweiten Krankenhaus-Verbunds der KAGes elektronische Archive einzuführen und zu vernetzen, so dass die ärzte standortübergreifend Zugriff auf alle gespeicherten Krankengeschichten haben. >>





















